Kategorien
Gesellschaft Politik

Warum die AfD-Verwandtenaffäre wahrscheinlich nicht verfängt

Warum die AfD-Verwandtenaffäre wahrscheinlich nicht verfängt

Die AfD gibt sich seit Jahren gerne als die unbestechliche Saubermann-Partei, die mit dem eisernen Besen durch das „korrupte Establishment“ fegt. In Talkshows und sozialen Medien werden Begriffe wie „Altparteien-Sumpf“, „Vetternwirtschaft“ oder gar „Clankriminalität“ wie Kampfbegriffe geschleudert – meist in Richtung der Regierung oder etablierter demokratischer Strukturen. Man erinnere sich nur an die enorme Empörungswelle und den Filz-Verdacht im Wirtschaftsministerium unter Robert Habeck. Doch nun dreht sich der Wind, und die Schlagzeilen der letzten Wochen werfen ein grelles Licht auf die eigenen Hinterzimmer der AfD.

Recherchen zahlreicher Medien haben eine tiefgreifende „Verwandtenaffäre“ aufgedeckt: Immer wieder kommen Fälle ans Licht, in denen Abgeordnete der AfD Familienangehörige in ihren Büros angestellt haben – finanziert aus der Staatskasse, also von ebenjenem Steuerzahler, den die Partei vorgibt, vor Ausbeutung zu schützen. Es handelt sich hierbei nicht um Einzelfälle in fernen Kreisverbänden. Die Vorwürfe reichen bis in die Spitze der Partei. Laut den Berichten flossen teilweise beträchtliche Gehälter aus Steuergeldern direkt in die Taschen von Ehepartnern, Kindern oder engen Verwandten. In der klassischen politischen Welt wäre dies das Ende jeder Glaubwürdigkeit als „Anti-Filz-Partei“. Doch genau hier liegt der Knackpunkt: Funktioniert die AfD überhaupt nach diesen klassischen moralischen Maßstäben?

Viele politische Beobachter prophezeien nun, dass diese Doppelmoral der AfD massiv auf die Füße fallen wird. Ich bin mir aber gar nicht sicher, ob diese Affäre bei der Anhängerschaft überhaupt als Skandal verfängt. Denn was hier wie ein „Sündenfall“ aussieht, könnte in Wahrheit ein tief verwurzelter Teil des Markenkerns dieser Bewegung sein. Geht es hier wirklich um ein moralisches Versagen – oder sehen wir hier lediglich die konsequente Umsetzung eines radikalen Egoismus, der für viele Wähler erst den eigentlichen Reiz ausmacht? In einem System, in dem das „Ich“ und der eigene Vorteil über allem stehen, ist Vetternwirtschaft kein Fehler im Programm, sondern vielleicht einfach eines der Ziele.

In der klassischen Demokratie ist der Abgeordnete ein Diener des Gemeinwohls. Bei der AfD scheint sich ein anderes Verständnis durchzusetzen: Der Staat als Beute. Dieses Prinzip des „Self-First“ ist kein Zufall, sondern Programm. Es geht darum, sich selbst – und im nächsten Schritt der eigenen Familie oder dem engsten Zirkel – maximale Vorteile zu sichern. Auf wessen Kosten das geht, ob Steuerzahler oder „das System“, spielt dabei keine Rolle. Im Gegenteil: Wer das System, das er ablehnt, erfolgreich melkt, gilt in manchen Kreisen der Anhängerschaft nicht als korrupt, sondern als „clever“.

Warum folgen Menschen einer Partei, die so offensichtlich auf Eigennutz baut? Ich würde es das Lotto-Prinzip nennen. Die Hoffnung der breiten Masse der Anhänger ist es, dass ihnen diese Partei hilft, endlich auch einmal „ganz oben“ mitzuschwimmen. Man wählt nicht das Gemeinwohl, man wählt die Chance auf den persönlichen Jackpot. Dass ein System, das auf reinem Egoismus basiert, am Ende nur wenige Gewinner und eine riesige Masse an Verlierern produziert, wird dabei ausgeblendet. Man hofft, dass man selbst zu den wenigen gehört, denen das Glück (oder die richtige Parteizugehörigkeit) hold ist.

Dieses Verhalten ist kein rein deutsches Phänomen, sondern zieht sich wie ein roter Faden durch rechtspopulistische und autokratische Bewegungen weltweit. Ein Blick nach Ungarn zeigt etwa, wie unter Viktor Orbán staatliche Aufträge systematisch an Kindheitsfreunde und Schwiegersöhne vergeben werden, während in den USA Donald Trump seine Tochter und seinen Schwiegersohn kurzerhand direkt ins Weiße Haus holte und so Regierungsgeschäfte untrennbar mit Familieninteressen vermengte. In diesen Welten wird Vetternwirtschaft nicht als Skandal begriffen, sondern vielmehr als ein Beweis für absolute Loyalität gewertet. Man vertraut in diesen Kreisen nur dem eigenen Blut und nicht den anonymen, kontrollierenden Institutionen eines Rechtsstaats. Wer die „Altparteien“ der Vetternwirtschaft bezichtigt, tut dies daher oft gar nicht aus einer Position moralischer Überlegenheit heraus, sondern vielmehr aus reinem Futterneid. Das Ziel ist nicht, den Filz an sich abzuschaffen, sondern den bestehenden Filz durch den eigenen zu ersetzen.

In den aktuellen Wahlkämpfen in mehreren Bundesländern greifen die demokratischen Mitbewerber die Verwandtenaffäre der AfD jetzt dankbar auf, in der Hoffnung, der Partei damit einen entscheidenden Schlag zu versetzen. In einer Zeit vor dem Aufstieg des Rechtspopulismus wäre diese Strategie im Spektrum der klassischen Parteien zweifellos erfolgreich gewesen, da die Wähler traditionell sehr empfindlich auf Abgeordnete reagieren, die sich schamlos auf Kosten der Allgemeinheit bereichern. Doch genau hier liegt der fundamentale Denkfehler im aktuellen Umgang mit der AfD, denn die Partei bricht nicht aus Versehen mit etablierten Werten, sondern tut dies vollkommen offen und kalkuliert.

Das Erschreckende dabei ist, dass die AfD trotz oder vielmehr gerade wegen dieses Bruchs mit den moralischen Standards Erfolg hat. Es bringt daher nur wenig, ständig neue Affären oder Lügengeschichten aufzudecken, da diese aus der Sicht vieler Anhänger lediglich legitime Mittel darstellen, um den eigenen Willen gegen ein verhasstes System durchzusetzen. Wenn Kritik an der Doppelmoral der AfD einfach abperlt, zeigt das nur, wie weit sich die Diskursregeln bereits verschoben haben. Wer glaubt, man könne eine Bewegung, die den radikalen Eigennutz zum Prinzip erhoben hat, mit dem Hinweis auf mangelnde Gemeinwohlorientierung stoppen, der verkennt die Tiefe des gesellschaftlichen Grabenbruchs.

Anstatt uns ständig nur an den immer gleichen Symptomen abzuarbeiten, müssen wir endlich den Mut aufbringen, viel weiter unten an der Wurzel anzusetzen. Wir stehen vor der beunruhigenden Frage, warum ein durchaus relevanter Teil der Bevölkerung mittlerweile bereit ist, jahrzehntelang gewachsene Werte über Bord zu werfen und das Handeln nur noch am eigenen, kurzfristigen Vorteil auszurichten. Es reicht nicht aus, diese Entwicklung lediglich als politische Verirrung abzutun, denn sie ist Ausdruck einer tieferen sozialen Erosion. Wenn das Vertrauen in die Gestaltungskraft des Gemeinwesens schwindet, suchen Menschen ihr Heil oft in radikalem Eigennutz oder in Strukturen, die ihnen – und sei es nur als Illusion – einen Platz an der Sonne versprechen.

Um dieser Entwicklung wirksam entgegenzutreten, muss sich die Politik fragen, wie sie wieder näher am Menschen agieren und universelle Werte wie Integrität und Fairness glaubwürdig vertreten kann. Wir erleben derzeit das Resultat einer schleichenden Entfremdung, in der das „Wir“ gegen ein aggressives „Ich zuerst“ getauscht wurde. Selbst wenn wir heute die richtigen Antworten auf diese Krise fänden, gibt es dafür sicher keine schnelle Lösung im Sinne eines einfachen politischen Rezeptes. Doch der Anfang muss darin liegen, den Fokus zu verschieben: Weg von der täglichen Empörung über die nächste Affäre, hin zu einer ernsthaften Arbeit an den moralischen und sozialen Grundlagen unserer Gesellschaft. Nur wenn wir verstehen, warum die egoistischen Versprechen der Rechtspopulisten überhaupt auf so fruchtbaren Boden fallen, können wir beginnen, das Fundament für ein echtes Miteinander wieder aufzubauen.

Kategorien
Gesellschaft Menschlichkeit Politik

Wenn der Dienst am Nächsten lebensgefährlich wird

Wenn der Dienst am Nächsten lebensgefährlich wird

Der gewaltsame Tod des Zugbegleiters Serkan C. hat eine Debatte neu entfacht, die wir schon viel zu lange führen. Ein Mann, der seiner täglichen Arbeit nachging, verlor sein Leben durch einen Akt sinnloser Gewalt. Dieser Vorfall ist die Spitze einer Entwicklung, die viele Beschäftigte im öffentlichen Raum bereits seit Jahren beklagen: Das Klima gegenüber jenen, die unsere Gesellschaft am Laufen halten, hat sich drastisch verschlechtert.

Ob in der Bahn, in Rettungswagen, in Arztpraxen oder bei der Feuerwehr – wir beobachten eine besorgniserregende Zunahme von Aggressionen. Was oft mit verbalen Beleidigungen beginnt, schlägt immer häufiger in körperliche Gewalt um. Dabei trifft es Menschen, deren Aufgabe eigentlich der Dienst an der Gemeinschaft ist. Wenn Zugbegleiter, Pflegekräfte und Retter zur Zielscheibe werden, gerät mehr als nur die Sicherheit am Arbeitsplatz in Gefahr; es ist ein Angriff auf das soziale Gefüge selbst.

Die Deutsche Bahn reagiert nun mit einem „Aktionsplan für mehr Sicherheit“, und auch politisch werden härtere Strafen diskutiert. Solche Maßnahmen sind als akute Reaktion sicher notwendig, doch sie bekämpfen lediglich die Symptome. Kameras und Sicherheitspersonal können den Verlust an grundlegendem Respekt und die zunehmende Verrohung nicht rückgängig machen. Wenn wir verhindern wollen, dass sich Vorfälle wie der Tod von Serkan C. wiederholen, müssen wir uns mit den tieferliegenden Ursachen auseinandersetzen: Warum sinkt die Hemmschwelle zur Gewalt so rapide, und wie finden wir zu einem Umgang zurück, der von Menschlichkeit und gegenseitiger Achtung geprägt ist?

Die Gewalt, von der wir heute sprechen, bricht nicht aus dem Nichts hervor. Sie ist das Resultat einer schleichenden Enthemmung, die für viele Beschäftigte mittlerweile zum festen Teil ihres Berufsalltags geworden ist. Es herrscht eine latente Anspannung, das ständige Wissen darum, dass eine einfache Bitte – etwa nach einem gültigen Fahrschein oder dem Freihalten einer Rettungsgasse – jederzeit in eine Eskalation umschlagen kann.

Besonders besorgniserregend ist dabei die Beobachtung, dass die Scheu vor körperlichen Übergriffen massiv abgenommen hat. Wir haben es nicht mehr nur mit Einzelfällen zu tun, die durch extremen Stress oder Ausnahmesituationen erklärbar wären. Stattdessen nehmen wir eine veränderte Grundhaltung wahr: Das Gegenüber wird nicht mehr als Mensch in einer helfenden oder dienstleistenden Funktion wahrgenommen, sondern als Projektionsfläche für persönlichen Frust und allgemeine Unzufriedenheit. Die Uniform oder die Arbeitskleidung scheint für manche nicht mehr Schutz, sondern Provokation zu sein.

Diese Verrohung findet jedoch nicht nur auf dem Bahnsteig oder in der Klinik statt. Sie hat ihren digitalen Vorläufer in den sozialen Medien. Dort, wo Hassbotschaften und Drohungen oft folgenlos bleiben, wird der Boden für das bereitet, was wir später im realen Leben sehen. Die verbale Aggression im Netz wirkt wie ein Katalysator: Wenn Beleidigungen im digitalen Raum salonfähig werden, sinkt die Hemmschwelle, diese Aggression auch physisch auszuleben.

Warum kippt die Stimmung in unserer Gesellschaft so spürbar? Um die Gewalt gegen Einsatzkräfte und Dienstleistende zu verstehen, müssen wir uns fragen, was den sozialen Klebstoff zwischen uns auflöst. Es scheint, als würde ein radikaler Individualismus den Platz einnehmen, an dem früher ein Grundverständnis für das Gemeinwohl stand.

Ein zentraler Faktor ist, meiner Meinung nach, die Erosion des Respekts vor öffentlichen Funktionen. Der Schaffner, die Ärztin oder der Polizist werden oft nicht mehr als Personen wahrgenommen, die eine wichtige Aufgabe für alle erfüllen, sondern als Hindernis für das eigene, unmittelbare Bedürfnis. Ob es um eine Verspätung, eine Wartezeit oder eine unliebsame Vorschrift geht – das persönliche „Ich“ und der eigene Komfort werden zur obersten Instanz erhoben.
Hinzu kommt eine gefährliche Entfremdung. Wir verlernen zunehmend, Konflikte zivilisiert auszutragen. Wo früher ein Gespräch oder zumindest ein kurzes Innehalten möglich war, herrscht heute oft eine aggressive Abwehrhaltung. Diese Entwicklung wird durch die bereits erwähnte digitale Echokammer verstärkt: Wer sich online nur noch in Räumen bewegt, in denen Wut und Verachtung kultiviert werden, trägt diese Haltung unweigerlich in den Alltag.

Die Reaktion der Politik und der Unternehmen auf die jüngsten Eskalationen folgt meist einem bekannten Muster: Es werden „Aktionspläne“ verabschiedet, Bodycams gefordert und das Sicherheitspersonal aufgestockt. Die Deutsche Bahn hat mit ihrem jüngsten Vorstoß zur Erhöhung der Präsenz am Bahnsteig und in den Zügen einen Weg eingeschlagen, der für das subjektive Sicherheitsgefühl der Beschäftigten im Moment zweifellos wichtig ist. Wer täglich Bedrohungen ausgesetzt ist, braucht sofortigen Schutz und das Signal, nicht allein gelassen zu werden.

Doch wir müssen uns ehrlich fragen, ob eine zunehmende Überwachung und Aufrüstung des öffentlichen Raums das eigentliche Problem löst. Kameras dokumentieren die Gewalt, sie verhindern sie aber oft nicht – insbesondere dann nicht, wenn Täter in einem Moment völliger emotionaler Entgleisung oder aus einer tiefsitzenden Verachtung handeln. Sicherheitspersonal kann physische Barrieren schaffen, aber es kann den verloren gegangenen Respekt nicht erzwingen.

Wenn wir uns als Gesellschaft darauf zurückziehen, das Gemeinwesen nur noch durch mehr Security abzusichern, akzeptieren wir im Grunde die fortschreitende Verrohung als unumkehrbar. Wir kurieren an den Symptomen herum, während die sozialen Ursachen weiter schwelen. Mehr Kontrollen und härtere Strafen mögen als Abschreckung dienen, doch sie adressieren nicht das Fehlen an Empathie und die Erosion unserer Werte. Ein wirklicher Schutz entsteht erst dann, wenn wir als Gemeinschaft wieder lernen, dass ein Angriff auf einen Einzelnen im Dienst ein Angriff auf uns alle ist. Wer nur Mauern baut, verhindert vielleicht den Zusammenstoß, aber er verbessert nicht das Miteinander.

Wenn technische Aufrüstung und Gesetzesverschärfungen allein nicht ausreichen, stellt sich die Frage: Wie gewinnen wir den öffentlichen Raum als Ort des respektvollen Miteinanders zurück? Der Weg zurück zu einer menschlicheren Gesellschaft führt nicht über mehr Kontrolle, sondern über eine aktive Rückbesinnung auf Werte, die wir viel zu lange als selbstverständlich vorausgesetzt haben.

Wir alle sind gefordert, wenn wir Zeugen von verbalen Entgleisungen oder Aggressionen werden. Wegsehen mag im ersten Moment als der sicherere Weg erscheinen, doch es signalisiert dem Angreifer, dass sein Verhalten geduldet wird. Es geht nicht darum, sich selbst in Gefahr zu bringen, sondern darum, Präsenz zu zeigen – sei es durch das Ansprechen des Betroffenen, das Holen von Hilfe oder die klare verbale Positionierung: „So gehen wir hier nicht miteinander um.“ Wenn die schweigende Mehrheit wieder beginnt, Grenzen zu setzen, entziehen wir der Verrohung den Raum.

Gleichzeitig müssen wir die Vermittlung von Empathie und Konfliktfähigkeit wieder stärker in das Zentrum unserer Bildung und Erziehung rücken. Respekt ist keine Eigenschaft, die man per Gesetz verordnen kann, er muss vorgelebt und erlernt werden. Das bedeutet auch, der Entwürdigung in den sozialen Medien entgegenzutreten. Wir müssen verstehen, dass die digitale und die analoge Welt keine getrennten Sphären sind. Wer im Netz Hass sät, erntet auf der Straße Gewalt. Eine konsequente „digitale Hygiene“ und das Einstehen für einen sachlichen Diskurs sind daher unverzichtbare Beiträge zum Schutz.

Letztlich braucht es eine gesellschaftliche Debatte darüber, was uns der Dienst am Gemeinwesen wert ist. Das bedeutet auch eine institutionelle Wertschätzung: Wir müssen die Arbeitsbedingungen in der Pflege, bei der Bahn und im Rettungswesen so gestalten, dass Deeskalation überhaupt möglich ist. Menschlichkeit braucht Zeit und Raum – zwei Ressourcen, die wir in einem profitorientierten System oft leichtfertig opfern.

Der Tod von Serkan C. und die täglichen Übergriffe auf Rettungskräfte, Pflegepersonal und Dienstleistende sind ein Alarmsignal, das wir nicht länger ignorieren dürfen. Wenn Menschen Angst haben müssen, im Dienst für die Allgemeinheit körperlich oder seelisch verletzt zu werden, ist das Fundament unserer Gesellschaft gefährdet. Sicherheit entsteht nicht allein durch Kameras, sondern durch das ungeschriebene Gesetz, dass wir einander als Menschen mit Würde und Respekt begegnen.

Wir können die Verrohung der Gesellschaft stoppen, aber das erfordert Mut und Beständigkeit von uns allen. Es ist Zeit, dass wir die Gleichgültigkeit ablegen und Verantwortung für das soziale Klima übernehmen, in dem wir leben wollen.